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«Rundgang durch Hahnstätten und Zollhaus Inhaltsverzeichnis 1. Hahnstätten 2. Breitenplatz 3. Hepfer´s Mühle 4. Bahnhof und Heimatsammlung 5. ...»

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Dieser vollendete die Burg teils mit eigenen Mitteln und nahm sie von Johann von Nassau-Weilburg zu Lehen. 1604 ging die Burg an die Herren von Kronberg und erlitt im Dreißigjährigen Krieg Schäden. Seit 1685 baute sich der letzte Kronberger, Johann Nikolaus (gest. 1704), die Burg als Wohnsitz aus.

Ritter Hugo Friedrich Waldecker von Kempt ließ neben den vorhandenen Gartenanlagen 1713 den jetzt noch bewohnbaren Bau errichten. Bis in die 50er Jahre war in der Burg eine Gaststätte untergebracht. 1960-1978 diente sie als Sitz der „Nerother Wandervögel“ und wurde 1979 vom Land an einen Privatmann verkauft. Wegen der andauernden umfangreichen Renovierungsarbeiten kann die Burg noch nicht besichtigt werden.

Von hier aus gehen wir zurück den Hohlenfelsbach entlang bis zur Ecke Hohlenfelsbachstraße/B54. Hier kann man ein großes Tor sehen. Dahinter befindet sich das Wasserschloss/ Marschall von Bieberstein (21) Um das Jahr 1362 baute Kuno Rödel von Reifenberg seinen Hahnstätter Besitz zu einer Burg aus, deren Graben von einem Seitenarm der Aar gespeist wurde.

Die Burg wurde 1392 von Pfalzgraf Ruprecht bei Rhein, dessen Scharen auch die Orte Netzbach, Kaltenholzhausen und Birlenbach verwüsteten, erobert und vollständig ausgeplündert. Im 18. Jahrhundert erfolgte der Umbau der Burg zum Schloss. 1815/16 kam das Wasserschloss in den Besitz des Freiherrn Marschall von Bieberstein („Biebersteinsches Schloss“) und blieb bis 1969 im Familienbesitz.

Der Freiherr veranlasste 1824 die dringend notwendige Ortsstrassenverbesserung, etwas später die Generalreinigung des Hohlenfelsbaches und auf sein Betreiben erhielt Hahnstätten schon 1830 als erste Aargemeinde eine Feuerspritze. In diesen Jahren erlebte Hahnstätten einen erheblichen Aufschwung. Als er 1834 starb, trugen Hahnstätter Schulkinder Backsteine als Beihilfe zum Bau einer Grabkapelle für den Verstorbenen auf den Friedhof, was man als Zeugnis des guten Verhältnisses zwischen dem Dorf und dem Staatsminister ansehen muß.

1969 wurden Burg und Schlosspark an einen Privatmann verkauft und seit dem zu Wohnzwecken genutzt. Besichtigungen sind nicht möglich.

Das Eckhaus auf der gegenüberliegenden Seite ist der

Nassauer Hof (22) Dieses schöne Fachwerkhaus wurde in den Jahren 1774 bis 1776 erbaut. 1798 ging das Anwesen an den Landwirt, Brauer und Gastwirt Johann Wilhelm Trock käuflich über. Seit diesem Zeitpunkt ist es bis zum Jahr 1951 im Besitz der Familie Trock gewesen. Neben einer ansehnlichen Landwirtschaft wurden in dem Gebäude eine Bierbrauerei, Schnapsbrennerei, Krämerei, Küferei und Gastwirtschaft betrieben. In den Jahren um 1835 kam noch die Posthalterei dazu. Die Postkutschen verkehrten von Hahnstätten nach Nastätten, Michelbach und Langen-Schwalbach. Bierbrauerei und später die Küferei und Krämerei sind in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts nicht mehr betrieben worden. Man beschränkte sich ausschließlich auf die Land- und Gastwirtschaft sowie die Schnapsbrennerei.

Weiter entlang der B54 biegen wir nach 100m links in die Rößlerstraße und gelangen zur Nassauischen Privatbrauerei (23) In der Aarstraße (heutige Seniorenresidenz) entstand eine neue Brauerei, in der 1865 zum ersten Mal Bier gebraut wurde. Als diese Braustätte zu klein wurde, wurde 1896/97 „Am Rößler“ die neue Brauerei errichtet. Im Stammhaus der Brauerei Heckelmann-Kuhn, dem Nassauer Hof (heute „Zum alten Brauhaus“) ist eine Gaststätte untergebracht.

Heute wird das Bier an einem anderen Ort gebraut.

An der B54 Richtung Diez befindet sich das Kalkwerk Schaefer mit seinen Bodenschätzen (24) Neben dem Eisenerz, das bereits in grauer Vorzeit abgebaut wurde, ist der bedeutendste Bodenschatz Hahnstättens der „Kalkstein“. 1492 wird in Limburger Bauakten festgehalten, dass in Hahnstätten schon vor Jahrhunderten Kalk gebrannt wurde. Große Felsen ragten an der Aarstraße zwischen Diez und Hahnstätten empor (die Lay). 1860 errichtete Johann Schaefer eine Ziegelhütte und eine bescheidene Kalkbrennerei. Nach Ausbau der Eisenbahnstrecken im Aar- und Lahntal (1870, 1864) konnte ein größerer Abnehmermarkt erschlossen werden. Das kleine Kalkwerk in Hahnstätten wuchs im Laufe der Jahrzehnte zu einem Großbetrieb seiner Branche heran.

Der Kalk wird in den Steinbrüchen terrassenförmig auf Sohlen abgebaut. Was früher schwerste Handarbeit war, wurde in den letzten Jahrzehnten durch Mechanisierung und Automatisierung den modernen Arbeitsbedingungen angepasst.

Auf Grund des hohen Reinheitsgrades findet der Kalk im besonderen Verwendung in der chemischen, kosmetischen und pharmazeutischen Industrie, in der Stahl-, Kunststoff- und Papierindustrie, im Bereich des Baugewerbes und des Umweltschutzes (Abwasser).

Loreley-Aar-Radweg( verbindet Hahnstätten und St. Goarshausen) (25) Der Loreley-Aar-Radweg beginnt oder endet am Feuerwehrgerätehaus in Hahnstätten in der Jahnstraße. Er überquert nahe der Burg Hohlenfels die von der Bundesstraße 274 abzweigende Straße in Richtung Domäne Hohlenfels.

Über Katzenelnbogen, Obertiefenbach, Miehlen und Bogel erreicht man nach 41 km auf und ab St. Goarshausen.

Gaststätten (26) Sind im Gaststättenverzeichnis aufgelistet erhältlich (bei der Verbandsgemeinde Hahnstätten, Austr.4, 65623 Hahnstätten) oder unter www.aar-touristik.de Zollhaus (27) Ein Verkehrsschild kündigt auf der B 54 „Zollhaus“ an der Aar an. Der Reisende glaubt, sich in einem Dorf namens „Zollhaus“ zu befinden. Weit gefehlt, denn die Einwohner gehören zu den Ortsgemeinden Burgschwalbach, Hahnstätten, Mudershausen und Schiesheim. Der letzte Versuch, eine eigenständige Gemeinde zu werden, scheiterte 1998.





Mehrere Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe haben sich hier angesiedelt, wo früher ein Industriepark war und ein Zollhaus bis 1816 für Einnahmen sorgte.

Die Interessengemeinschaft Zollhaus, die 2001 ihr 50-jähriges Bestehen feiern konnte und die Interessen der „Zollhäuser“ vertritt sowie für die Unterhaltung der Brunnen, des Spielplatzes und anderer öffentlicher Anlagen einsteht, ist eine wichtige Institution in Zollhaus.

Zollhaus hatte bis 1983 eine Bahnverbindung (Strecke Limburg/DiezWiesbaden). Die Bahnstrecke wurde stillgelegt. Heute wird sie zum Teil als Draisinenstrecke durch den Arbeitskreis Aartalbahn genutzt.

Bis nach dem 2. Weltkrieg unterhielt die „Nassauische Kleinbahn AG“ hier eine wichtige Umschlag- und Umsteigestation für Personen und Güter aller Art von der Reichsbahn auf die Kleinbahn, die über den Einrich via Nastätten an den Rhein nach St. Goarshausen fuhr.

Zollgrenze (28) Bis 1816 war Zollhaus Zollgrenze. Ca. 300 Jahre wurde hier bis 1816 Zoll erhoben. Das Zollhaus ist 1898 abgebrannt. Nach 1945 war bei Zollhaus (Schiesheim/Rückershausen) die Grenze zwischen der französischen und der amerikanischen Besatzungszone.

Katholische Kirche Zollhaus (29) Die katholische Kirche befindet sich an der Straße in Richtung Katzenelnbogen.

Zu ihr kommen auch die Gläubigen der umliegenden Gemeinden, die keine katholische Kirche haben, da die Bevölkerung überwiegend evangelisch ist.

An der Stelle einer ersten Kapelle (Abriss 1947/48) steht heute das Pfarrhaus.

Der Bau der Kirche wurde im Jahr 1925 begonnen und 1929 fertig gestellt. Die Glocke der Kapelle wurde in den Kirchturm der neuen Kirche aufgenommen.

Schutzpatronin der Kirche ist die Gottesmutter; das Patrozinium (= Schutzherrschaft) das Fest der Mutter Gottes. Die Kirche wurde mehrfach renoviert und teilweise umgestaltet. Der „barockisierte“ Innenraum weist einen schönen Hochaltar auf und beherbergt als besondere Kostbarkeit eine gute Nachbildung der „Wiener Madonna“ von Riemenschneider und einen holzgeschnitzten Kreuzweg.

Die Kirche kann nach Absprache mit Frau Schneider, Tel.: 06430/7077 oder 7108, besichtigt werden.

Zurück auf die B54 Richtung Hahnstätten biegen wir links in die Burgschwalbacher Straße ein und sehen ein markantes rotes Backsteinhaus, das Verwaltungsgebäude des ehemaligen Zementwerkes, das heutige KREML Kulturhaus (30) Hier gibt es einen naturnahen Spiel- und Erlebnisraum, ein Cafè, Programmkino, Kultur- und Seminarräume. Hier wird an 365 Tagen für jeden Geschmack etwas geboten. Außerdem gibt es den Waldkindergarten.

Daneben verläuft der Aartal-Radweg (31) Er beginnt in Diez und verläuft flach und familienfreundlich bis AarbergenMichelbach. Zwischen Michelbach und der Abfahrt Laufenselden (vor Hohenstein) kann nur die B54 benutzt werden, dann verläuft der Radweg nach der Einfahrt Laufenselden stark ansteigend über Burg Hohenstein. Er durchquert Bad Schwalbach. Richtung Taunusstein wird er dann wieder flacher. Nach 46 km ab Diez ist Taunusstein-Bleidenstadt erreicht.

Dem Radweg von Zollhaus Richtung Landesgrenze nach Hessen folgend, finden wir Mineralquellen (32) Am Aar-Rad- und Wanderweg befinden sich in Richtung Schiesheim zwei Mineralquellen. Die Römerquelle und den Johannisbrunnen.

Das Wasser des Johannisbrunnens wurde früher unter der Marke „The King of Natural Tablewater“ zuerst in Steinkrügen, später in Flaschen, vorwiegend nach Übersee verschickt.

Gewerbe (33) In Zollhaus gab es bis in die 40er Jahre des 20. Jahrhunderts Eisenerz- und Kalksteinabbau, den Burgschwalbacher Hammer, ein Kalkwerk, eine Erdfarbenfabrik, eine Ton- und Zementfabrik, einen Kalkofen, eine Bahnmeisterei, eine Tankstelle, Handel und Gewerbe, Gasthöfe und Hotel, eine Mühle, Post und Telegraphenamt. Mit den Gewerbeansiedlungen kam im 19. Jahrhundert der Bau der Straße nach Katzenelnbogen bzw. St. Goarshausen, heute B 274.

Heute haben sich hier wieder Handwerk, Handel und Gaststätten angesiedelt.

Ein Kulturhaus (Nr. 22) bereichert das Kulturleben an der Aar.

Aar-Höhenweg (34) Der Aarhöhenweg führt Sie auf einer Länge von 63 km von der Aar-Quelle bei Taunusstein-Orlen zur Mündung nach Diez. Der Weg hat einen Höhenunterschied von 355 m und teils längere Streckenabschnitte im Waldbereich. Wanderkarte TS-Mitte ISBN-Nr. 3894463082 wird zur Übersicht empfohlen. Flyer gibt es bei der Verbandsgemeinde Hahnstätten.

Da der Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht unproblematisch ist, kommt evtl. die Beförderung für einen Teil der Strecke mit einem Taxi infrage.

IVV Permanent-Wanderweg (35) Am 29. April 2006 wurde der 12 km lange Permanente IVV-Wanderweg in Hahnstätten durch die Natur & Wanderfreunde Hahnstätten eröffnet. Start und Ziel ist auf der Domäne Hohlenfels, wo es die Startkarten gibt. Die landschaftlich reizvolle Tour geht über den Welschmichelkopf zum alten Steinbruch, zum „Silberfeld“ und zum Parkplatz oberhalb Hohlenfelsbachstraße. Entlang des Hohlenfelsbaches und über den Naturerlebnispfad kommt man zum Startpunkt zurück. Die Tour ist gut ausgeschildert.

Seit 9. Mai 2009 gibt es den zweiten Permanentwanderweg „Märchenwald“.

Auf 7 und 11 Kilometern können Sie das Gebiet rechts der Aar erwandern.

Start und Ziel ist das Cafe Rose in Hahnstätten.

Weitere Mühlen (36) Am Aartal-Radweg Richtung Oberneisen befindet sich ein früheres Mühlengebäude, die Wirtmühle. Vermutlich ist dies die bereits 1363 erwähnte „Untermühle“. Die Untermühle wurde im 17. Jahrhundert wieder aufgebaut und hatte 1790 zwei Mahlgänge.

Dann gab es die „Burgmühle“ heute „Obermühle“ an der Ecke B 54/Hohlenfelsbachstraße. Die Mühle wurde vom Hohlenfelsbach gespeist.

Einen Teil des Wasserlaufs kann man bei einem Spaziergang Richtung Sportplatz noch sehen.

Eine Ölmühle wird 1530 erwähnt. Das an der B 54 bei der Tankstelle am Ortsausgang Richtung Diez rechts an der Aar stehende Gebäude lässt dem Anschein nach heute nicht mehr auf ein Mühlengebäude schließen. Einige Wirtschaftsgebäude wurden 2006 bei einer Straßenbaumaßnahme abgerissen.

Die Erwähnung einer Walkmühle 1564/66 weist auf das Wollweber- und Tuchmacherhandwerk in Hahnstätten hin.

Verbandsgemeindeverwaltung Hahnstätten, Austr. 4, 65623 Hahnstätten Hahnstätten, Mai 2006 / Febr. 2014 Bärbel Völker und Monika Bartels

Quellenangabe:

Textauszüge mit freundlicher Genehmigung von Otto Butzbach, Reiner Keitsch und René Schermuly (Schermuly: Stand der Dinge – Eine Zeitreise durch die Geschichte des Brandschutzes von Hahnstätten) 1200 Jahre Hahnstätten, Gemeinde Hahnstätten „Und Zollhaus gibt es doch“ von Ingrid Wolf und Petra Dutiné Weitere Informationen finden Sie unter www.burg-direkt.de und im Aktivitätenverzeichnis der Verbandsgemeinde Hahnstätten unter www.vghahnstaetten.de

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